Im Gegensatz zum Ostbeauftragten ist der Westbeauftragte selbsternannt, keinem Ministerium angegliedert und er wird nicht von Steuergeldern finanziert.
Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Weder der Eine noch der Andere ist den meisten Deutschen bekannt.
Ein Name ist vielleicht doch hängengeblieben, Wanderwitz, ein Name der wenig Spielraum für Satire lässt. Witzig fanden ihn nur wenige.
Laut einer Umfrage der Ostdeutschen Allgemeinen vom 8. Mai 2026 kennen drei Viertel der Befragten die derzeitige Ostbeauftragte nicht.
Junge Menschen in Westdeutschland sind überwiegend der Meinung, es sei nicht länger relevant, ob man aus dem Westen oder dem Osten kommt. Zwei Drittel der Ost-Millenials sagen hingegen, dass das sehr wohl noch eine Rolle spielt. Weiterhin befürworten 25 Prozent der befragten Ostdeutschen im Alter von 18 bis 29 Jahren die Einführung eines „Westbeauftragten“.
Ihr Wunsch wurde erhört.
