Autor: Matthias Berg

  • Hallo WestWelt!

    Hallo WestWelt!

    Im Gegensatz zum Ostbeauftragten ist der Westbeauftragte selbsternannt, keinem Ministerium angegliedert und er wird nicht von Steuergeldern finanziert.

    Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Weder der Eine noch der Andere ist den meisten Deutschen bekannt.

    Ein Name ist vielleicht doch hängengeblieben, Wanderwitz, ein Name der wenig Spielraum für Satire lässt. Witzig fanden ihn nur wenige.

    Laut einer Umfrage der Ostdeutschen Allgemeinen vom 8. Mai 2026 kennen drei Viertel der Befragten die derzeitige Ostbeauftragte nicht.

    Junge Menschen in Westdeutschland sind überwiegend der Meinung, es sei nicht länger relevant, ob man aus dem Westen oder dem Osten kommt. Zwei Drittel der Ost-Millenials sagen hingegen, dass das sehr wohl noch eine Rolle spielt. Weiterhin befürworten 25 Prozent der befragten Ostdeutschen im Alter von 18 bis 29 Jahren die Einführung eines „Westbeauftragten“.

    Ihr Wunsch wurde erhört.

  • Statement von einem unbekanntem Autor

    Statement von einem unbekanntem Autor

    vor einigen Jahren (als ich noch im Westen lebte) ist mir ein Kommentar zu einem Telepolis Artikel aufgefallen. An den Artikel selbst kann ich mich nicht mehr erinnern, ich glaube es ging um Ostdeutschland und die AfD. Der Kommentar hat mich so beeindruckt, dass ich ihn gespeichert habe. Der Autor ist mir tatsächlich nicht bekannt. Ist auch nicht wichtig, spricht er doch vielen aus der (ostdeutschen) Seele:

    Nicht „Deklassierung“, sondern Kolonisierung. Und „Lifestyle-Linke“ haben alles getan, damit es noch schlimmer wird.
    Ich überspringe mal den leicht beweisbaren Part der Deindustrialisierung, der Massenarbeitslosigkeit, der Ausschaltung produktiver Konkurrenz und des Austauschs der Eliten.
    Und widme mich gleich den Erklärungsansätzen: „Insbesondere die geschmacksbezogene, statistische und statusbasierte Diskriminierung könnten für einen Teil der Unterrepräsentanz von Ostdeutschen auf Führungspersonen verantwortlich sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn die auswählenden Personen oder Gremien der Organisationen überwiegend mit Personen besetzt sind, die in der alten Bundesrepublik aufgewachsen sind.“
https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/296773/kaum-posten-fuer-den-osten
    Wer hätte gedacht, dass wenn „die auswählenden Personen oder Gremien der Organisationen überwiegend mit Personen besetzt sind, die in der alten Bundesrepublik aufgewachsen sind“ solche Personen gewählt werden, die nach „Geschmack“ und „Status“ in der alten Bundesrepublik aufgewachsen sind??? /sarcasm
    Hat irgendwer schon einmal von der Auswahl nach „Selbstähnlichkeit“ gehört?
    Bisher nur als Anklage in feministischen Kontexten und modern, wenn es gegen den „alten weißen Mann“ geht.
 Da wiederum sind in den Dax-Vorständen vorbildlich genau 4 (vier von 245 oder 1,6%) vertreten, die aus Ostdeutschland stammen oder dort studiert haben.
 Aber von denen sind 3 (drei) Frauen.
 Mit einer Frauenquote von 75% ist der Gerechtigkeit damit Genüge getan.
“Bitte gehen Sie weiter…!“
https://www.manager-magazin.de/fotostrecke/dax-vorstaende-aus-ostdeutschland-fotostrecke-167302.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Frauen_in_den_Vorständen_der_DAX-Unternehmen
    Der erste Sprecher der „Tagesthemen“ aus Ostdeutschland – dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung – ist natürlich eine Sprecherin.
Aline Abboud ist a. eine Frau, b. mit einem libanesischen Vater und damit mit „Migrationshintergrund“ versehen.
 Man kommt mit ostdeutschem Hintergrund nur mit westdeutschem „Geschmack“ und „Status“ in eine solche Position.
 Das ist der Lerneffekt und die „symbolische Gewalt“.
https://www.rnd.de/medien/aline-abboud-tagesthemen-premiere-fuer-neue-moderatorin-GEUSISDFZGVNPLZO5T66AQZQHA.html
    Männlich, weiß und Ossi? 
Dumm gelaufen und SELBST SCHULD.
    Die Erfahrung von Massenarbeitslosigkeit und Niedriglöhnen spiegeln sich natürlich in den kommenden Renten für die in Ost und West existierenden „geburtenstarken Jahrgängen“ wieder.
2017 galten 24% (das ist ein Viertel) der über 65-jährigen im Osten bereits als armutsgefährdet und 15% im Westen – allerdings mit einem Schwellwert von 1.244 Euro West und 999 Euro Ost.
Geht es noch deutlicher?
    Preisfrage: Wie kommt es an, wenn im Gefolge der Professorin Naika Foroutan von den Ossis gefordert wird, sie mögen doch mal auf ihre „weißen Privilegien“ verzichten?
 Welche? WO existieren die in der Realität?
    Der „Pay Gap“ zwischen einem Mann in Ingolstadt und dem in Chemnitz ist wesentlich höher, als der zwischen Mann und Frau in Gesamtdeutschland.
 Der Lerneffekt gegenüber solchen „Lifestyle-Linken“ aus Sicht von „Ossis“ ist, sie sind die Vertreter und Vertreterinnen der Rechtfertigung dieser Zustände.
 Indem sie spalten, spalten, spalten.
    Die „De-Colonizer“, die fleißig aus den USA abschreiben, die modernen „kritischen Rassentheoretiker“ sind die, die diese kolonialen Zustände bestens rechtfertigen helfen.
 Indem sie spalten, spalten, spalten. 
Dafür werden sie engagiert, dafür werden sie bezahlt.
    Meine Forderung: SCHMEISST SIE RAUS!